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kontakt@mainzer-hospiz.de

Häufige Fragen

Was ist ein Ambulantes Hospiz?

Wenn Sie bei schwerer, fortschreitender Krankheit bis zuletzt zu Hause leben möchten, kann ein Ambulanter Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst Sie und Ihnen nahe stehende Menschen kostenlos beraten und Ihnen beistehen. Hauptamtliche Palliativpflegekräfte und ehrenamtliche HospizbegleiterInnen kümmern sich umfassend um Ihr Befinden, damit Ihr Wunsch, bis zuletzt selbstbestimmt in Ihrer häuslichen Umgebung bleiben zu können, erfüllt werden kann.

Es geht dabei um gute Symptomkontrolle und Schmerztherapie, um Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung, um Vermittlung weiterer Unterstützung und um Begleitung in schwerer Zeit.

Eine möglichst hohe Lebensqualität für Sie und Ihre Angehörigen durch eine gute Koordination und Zusammenarbeit mit Haus- und Palliativärzten, ambulanten Pflegediensten, Pflegeheimen, Sozialdiensten, Krankenhäusern u.a. ist das Ziel. Sie sollen sich in einem tragfähigen Netz gehalten wissen. Auch Angebote zur Trauerbegleitung gehören zu diesem Dienst.

In Mainz wird das Ambulante Hospiz
von der Mainzer Hospizgesellschaft Christophorus e.V.
gemeinsam mit der Mainzer Hospiz GmbH angeboten.

Weitere Informationen: www.mainzer-hospiz.de

 

Was ist ein Stationäres Hospiz?

In ein Stationäres Hospiz können Sie aufgenommen werden, wenn Sie an einer unheilbaren, fortgeschrittenen Krankheit leiden, die Ihre Lebenserwartung aller Voraussicht nach begrenzt und eine stationäre Versorgung notwendig ist. Es bietet ein Zuhause für die letzte Lebenszeit an, wenn Ihre weitere Betreuung in der häuslichen Umgebung vorübergehend oder dauerhaft nicht mehr möglich ist.

Ein Team aus palliativerfahrenen Pflegekräften, geschulten ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, Seelsorgern und weiteren Therapeuten arbeitet eng zusammen, um Ihnen eine möglichst hohe Lebensqualität und größtmögliche Selbstbestimmung zu erhalten. Dabei geht es insbesondere um Hilfe bei den körperlichen Symptomen, aber auch bei der Krankheitsverarbeitung und um spirituellen Beistand.

Die ärztliche Versorgung wird im Stationären Hospiz durch palliativmedizinisch erfahrene Hausärzte und beratende ehrenamtliche Ärzte übernommen. Auch Ihre Angehörigen erhalten Unterstützung und Beistand.

Das Stationäre Christophorus-Hospiz in Mainz-Drais
wird vom Caritas-Werk St. Martin getragen.
Weitere Informationen: www.hospiz-mainz.de

 

Was ist eine Palliativstation?

Wenn Sie unter einer nicht heilbaren, fortschreitenden Erkrankung leiden, bei der schwerwiegende Symptome (z.B. starke Schmerzen) aufgetreten sind, die in der häuslichen Umgebung, in der Pflegeeinrichtung oder einer anderen Krankenhausstation nicht ausreichend behandelt werden können, dann können Sie von einer Palliativstation aufgenommen werden.

Palliativstationen sind Stationen in einem Krankenhaus, die speziell für die Behandlung unheilbar kranker Patienten eingerichtet wurden. Ein Team mit besonders ausgebildeten Ärzten, Pflegekräften und Angehörigen anderer Berufsgruppen kümmert sich intensiv um die vielfältigen Probleme und Beschwerden in einer solchen Krankheitssituation. Dabei können alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten des Krankenhauses genutzt werden.

Das Ziel ist, Sie nach erfolgreicher Linderung der Beschwerden wieder in Ihre gewohnte Umgebung entlassen zu können oder Ihren Umzug in ein Hospiz oder eine andere Pflegeeinrichtung vorzubereiten. Dabei erhalten auch Ihre Angehörigen Unterstützung und Beratung.

In Mainz befindet sich die Palliativstation (Interdisziplinäre Einrichtung für Palliativmedizin) in der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg-Universität.

Weitere Informationen: www.unimedizin-mainz.de/palliativmedizin